7/20/2016

Me Made Mittwoch - Mallorca Socken

 

Das Sockenmuster Socks on a plane von Laura Linneman ist inzwischen zu einem meiner Lieblinge geworden, aber dieses Pärchen hat seinem Namen alle Ehre gemacht. Sie durften nämlich nicht nur im Mallorca-Urlaub, sondern auch über den Wolken wachsen. Stricken mit Aussicht - ob nun Meerblick oder auf die winzig kleine Ameisenlandschaft durch ein Flugzeugfenster - daran könnte ich mich leicht gewöhnen.


Zu Hause kamen dann die letzten Runden dazu. Der ein oder andere mag mich belächelt haben, stricken auf Mallorca und dann auch noch am Strand! Aber bei unserer Rückkehr war ich mehr als froh um meine weichen Socken, die mich immer an das Gefühl von warmen Sonnenstrahlen auf der Haut erinnern werden. Im Sommer 2016 kann dieses Gefühl schließlich nur zu leicht in Vergessenheit geraten.


Ich habe wie gewohnt auf einer Rundstricknadel getstrickt, nur für den Flieger hatte ich ein günstiges Nadelspiel benutzt. Darum wäre es nicht all zu schade gewesen, hätte ich es bei der Sicherheitskontrolle abgeben müssen. Es war aber gar kein Problem.




Das seitliche Zopfmuster kommt auch bei leichtem Farbwechsel gut zur Geltung. Die Bumerang-Ferse ist kraus rechts gestrickt, was bei mir einfach viel schöner und sauberer wird als alle anderen Versionen.



Heute ist außerdem Me Made Mittwoch. Ich lege mich jetzt in den heimischen Schatten,schau mir die anderen tollen Werke an und träume vom Meer. Viel Spaß beim Stöbern!

7/18/2016

Greif nach den Sternen

 

Kissen kann man nie genug haben. Zum Kopf ablegen, ausruhen, schmusen oder einfach schön aussehen. Auch als Geschenk finde ich sie darum wundervoll. Ich habe ein schlichtes Kuschelkissen als Willkommensgeschenk genäht und bestickt. 

7/07/2016

Rums #27/16 - Marla

 
Im Juni durften wir eine traumhafte Woche Urlaub zu dritt an Mallorcas Ostküste genießen. Die Temperaturen bis maximal 30 Grad, eine leichte Meeresbrise, noch keine Sommerferien. Für uns waren der Zeitpunkt und der Ort genau richtig. Als Sahnehäubchen hatten wir auch noch ein Zimmer mit Meerblick. Den hätte ich mir zu gern mit nach Hause genommen. Zumindest auf unzähligen Fotos habe ich das gemacht.



Zwischen die vielen Meerbildern haben wir auch die Gelegenheit genutzt und meine neue, maritime Marla in gebührendem Umfeld am Hafen abgelichtet. Es war gar nicht so einfach, denn an diesem Tag fegte ein ordentlicher Wind über die Küste und von vorn blendete die Sonne. 


Für meine erste Marla nach dem Schnitt von Kreativlabor Berlin habe ich den langgestreichelten Loveboat aus der Feder von Cherry Picking angeschnitten. Ich hätte auch gut und gerne eine Nummer kleiner nähen können. Inzwischen habe ich über 9kg "abgeschüttelt" und muss mich an die neuen Maße noch gewöhnen. Aber so sitzt das Shirt schön locker luftig.


So langsam sind wir wieder im Alltag angekommen, das Meerweh lässt uns schon vom nächsten Ausflug träumen. Aber heute geht es für meine Marla erstmal ab zur RUMS-Sammlung.


6/05/2016

Jahresdecke 2016 - Stand Ende Mai

Es ist Zeit für einen neuen Zwischenstand der Jahresdecke 2016, bevor sie in die Sommerpause geht. 
Im Monat Mai habe ich mir erneut eine für mich neue Technik herausgepickt, die viele schöne Möglichkeiten bietet, sie zu verwenden: Die Dresden Plate - Dresdner Platte. Schon allein wegen des Namens musste sie auf meine ToDo Liste.

Mit der Grundtechnik entstehen blumenförmige Blöcke, die man nicht nur für einen Quilt, sondern auch für Kissen oder Tischsets benutzen kann. Es gibt extra Lineale im Handel, aber auch zahlreiche gratis Vorlagen im Internet. Ich habe nach reiflicher Überlegung über die Größe die Vorlagen in 5'' für eine sechzehnteilige Blume von Quiltmaker verwendet.


Nachdem man 16 Teile nach der Vorlage ausgeschnitten hat, werden sie mit einer Nahtzugabe vin 1/4'' (das ist bei mir ein halbes Füßchen) an der oberen Kante rechts auf rechts gefalten und abgesteppt. Anschließend wird die Naht in die Mitte gelegt und kräftig gebügelt.


So entstehen 16 kleine Krawatten, die an den langen Seiten rechts auf rechts eins nach dem anderen aneinander genäht werden, bis der Kreis geschlossen ist.


Im Anschluss muss man nur noch einen Kreis für die Mitte zuschneiden, mit Hilfe einer Pappschablone wird die Nahtzugabe umgebügelt. Nun kann man die Blume auf den Block legen und an der Außenkante knappkantig feststeppen, ebenso den Kreis für die Blumenmitte.




Für meinen Christmas Chevron Quilt warten inzwischen alle Querstreifen fertig darauf, gebügelt und miteinander verbunden zu werden. Für die Rückseite werde ich grünen Teddyplüsch verwenden. Ihr findet die Linkparty zur Jahresdecke 2016 wie immer bei herzensüß und die nächste dann nach der Sommerpause.

6/02/2016

RUMS #22/16 - Sommerrock o'summer

Beim Probenähen für Lena von Berlinerie sind unglaublich viele, wundervolle Sommerröcke aus Jersey entstanden. Auch ich habe gleich mehrere Exemplare für mich gemacht, weil der Schnitt so toll und zackig genäht ist. Zwei davon möchte ich euch am heutigen RUMStag zeigen.
 

Den Anfang machte mein Schwalbenröckchen. Der Schnitt enthält die Varianten schmaler und hoher Bund, letztere habe ich gewählt. So ist das Schokobäuchlein gut getarnt ;) Somit wäre er außerdem mit Babybauch tragbar oder man klappt den Bund nach Belieben herunter.


 Die Anleitung ist super geschrieben, der Schnitt denkbar einfach und so ist der Rock nach nicht einmal einer Stunde von der Nadel gehüpft. Er ist sehr bequem und absolut alltagstauglich. Gerade der einfache Schnitt bietet viel Raum für Variationen und Verzierungen, wie man beim Stöbern durch die Probenäh-Ergebnisse sehen kann.


Der zweite Rock war ein kleines Experiment. Ich habe einen weichfallenden, kaum dehnbaren Karostoff benutzt und den Bund durch ein Bündchen ersetzt. 


Dieser Rock sitzt genauso gut und schwingt wunderbar bei jeder Bewegung mit. Er ist recht schlicht, wodurch ich ihn super mit bunten Sommertops oder Blusen kombinieren kann.



Die liebe Sandra von SanYvis Nähwelt hat außerdem noch eine gratis Anleitung für Taschen geschrieben, die ich unbedingt noch ausprobieren möchte. Das Ebook zum Sommerrock o'summer findet ihr auf Dawanda oder (auch als Papierschnitt) bei Makerist.

5/16/2016

Frau Schulz


Im letzten Jahr hatte ich eine Decke in der Frau Schulz Technik begonnen. Dabei wird nach und nach ein Quadrat nach dem anderen angestrickt. Im Netz gibt es ganz viele wunderbare Ideen, ob aus Sockengarn, zwei Unigarne kombiniert, Quadrate in verschiedenen Größen in einer Decke vereint... Für mich ist es ein toller Verwendungszweck für Reste, mit denen man sonst nichts mehr anzufangen weiß. Hier gibt es eine gute Anleitung für die Grundtechnik. 


Leider geriet sie wegen anderer Dinge dann schnell wieder in Vergessenheit. Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, mich intensiver damit zu beschäftigen. Bisher bin ich gut dabei, ich habe schon einige Reste benutzt und UFOs geribbelt. Hier seht ihr die bisherige Entwicklung.



Ich stricke alle Quadrate mit Nadelstärke 2,5, hierfür habe ich die meisten Reste. Ein paar habe ich auch geschenkt bekommen und nehme sie immer gern an, damit die Decke schön bunt wird. Ich starte immer mit 25 Maschen. Ursprünglich wird schräg gearbeitet, sodass an allen Seiten "Zipfel" entstehen. Ich wollte bei meiner ersten Decke keine halben Quadrate für einen geraden Rand arbeiten und stricke darum gerade an. 

Anfangs habe ich die Fäden stehen gelassen und alle paar Quadrate in Etappen vernäht. Inzwischen stricke ich sie direkt mit ein, denn Fäden vernähen ist noch immer nicht meine Lieblingsbeschäftigung. 



Aktuell bin ich bei einer Breite von 20 Quadraten und in der Höhe habe ich mehr als 16 Reihen. Die Breite werde ich vorerst beibehalten und zunächst an der Höhe arbeiten. Das schöne an dieser Technik ist, dass man jederzeit überall etwas anstricken und die Decke so gut erweitern kann. 


Auf die Idee mit dieser Technik bin ich überhaupt erst durch den Hue Shift Afghan gekommen. Eine tolle Decke in Regenbogenfarbe. Irgendwann möchte ich unbedingt auch so eine stricken.

An nasskalten Tagen wie heute ist es toll, wenn die Decke schon eine gewissen Größe hat. Dann sind die Beine direkt warm verpackt. Ich freue mich schon sehr, mich in das fertige Werk zu kuscheln.

5/13/2016

Sommerballerina


Die Eisheiligen kamen heute mit Pauken und Trompeten an, im wahrsten Sinne des Wortes. Wir waren mitten im Fotoshooting, also sich uns eine schwarze Wolke donnernd näherte. Da haben wir dann doch lieber das Feld geräumt.
Nachdem wir gerade die Tür zugemachte hatten, ging draußen schon ein heftiger Gewitterguss nieder.

Aber immerhin ein paar Bilder vom neuen Outfit der Tanzkröte konnten wir schießen. Ich hatte beim Aufräumen meiner Schätze vom vergangenen Sew! Wochenende tatsächlich einen Stoff entdeckt, den ich dort bereits im letzten Jahr gekauft hatte. 


Aber Feen und Einhörner sind zum Glück beliebt wie eh und je. Ich habe daraus ein Sommertop nach dem Freebook von klimperklein genäht, mit Tüllrüschen an den Schultern.


Und bei einer echten Tanzfee darf natürlich das Tüllröckchen nicht fehlen. Hierfür ist eigentlich kein Schnitt nötig. Ich habe zwei unterschiedlich lange Bahnen Tüll jeweils zum Ring geschlossen und dann ineinander gelegt. Leicht gekräuselt werden sie dann an das Bündchen genäht.



Der Tüll ist ein ganz leichter, weicher, der wunderbar bei jeder Bewegung mitschwingt oder im Wind tanzt.