10/25/2014

Neues von Little Picasso

Meine kleine Kröte liebt das Malen. Inzwischen entstehen hier kleine Monster, Blumenwiesen und Sonnen am laufenden Band. Der Platz lässt es nicht zu, sie alle aufzuhängen. Aber ein paar ausgewählte werden noch gerahmt. Außerdem ist mir neulich nachts (natürlich, immer dann wenn man eigentlich schlafen sollte und nix zum Schreiben zur Hand hat) eine Idee in Verbindung mit der Stickmaschine gekommen. To be continued...

                            

In den Weiten des www hatte ich einst eine tolle Idee entdeckt für ein abstraktes Wandbild. Man benötigt ein Blatt Papier oder eine Leinwand, Klebestreifen, Stifte und mindestens ein malwütiges Kind. Nun wird die Leinwand teilweise mit Tesa abgeklebt, damit sie an diesen Stellen weiß bleibt.

 Nun bekommt das Kind Stifte in die Hand, in unserem Fall Wachsmaler, da diese besonders schöne, kräftige Farben haben. Es darf nach Lust und Laune loslegen, bis die Fläche gefüllt ist. Selbst die ganz Kleinen haben hier viel Spaß, unser kleines Monster war damals keine zwei Jahre alt.


Am Ende habe ich die Klebestreifen entfernt und das Ganze zur Sicherheit noch mit Fixativ eingesprüht. Fertig!

10/20/2014

Sternenliebe oder Aus zwei mach eins

Es heißt ja, im Alter wird man vergesslich. Aber jetzt schon? Ich kann man nicht mehr erinnern, ob ich euch schon meinen Sternenrock aus einem alten Shirt gezeigt habe. Egal, hier ist er!

Man nehme ein Stück Stoff und schneide es in zwei Rechtecke in gewünschter Höhe und Breite. Außerdem braucht man ein ausgeleiertes Shirt, das aber zu schade für den Müll ist. Kennt ihr Pooh-Shirts? Zu kurz und zu eng *g* Dieses Shirt ist die Grundlage für die Sternenapplikationen. Bei Hamburger Liebe gibt es hier ein Tutorial für einen Sternenloop und die passende Beanie hatte ich ja bereits genäht. Die Sterne habe ich nach dieser Anleitung appliziert.


Anschließend werden die Seitennähte der Rechtecke geschlossen und der Rock gesäumt. Am Bund kann man entweder einen Tunnelzug arbeiten, in den ein Gummi eingezogen wird oder Bündchen benutzen. Sehr simpel, schnell genäht und aus etwas Altem etwas Neues gezaubert.


10/18/2014

Muddi im Nähparadies


Genau zwei Wochen ist es nun her, seit mich meine bessere Hälfte nach Cham in den Nähpark entführt hat. Früher oder später sollte ein langgehegter Wunsch war werden und bei mir eine Stickmaschine einziehen. Ich habe Stunden damit verbracht, mir verschiedene Maschinen im Internet anzusehen, Erfahrungsberichte zu lesen, darüber zu grübeln, was ich brauche, was ich will und was nicht. Bis ich endlich einen Favoriten hatte. Und dann kam alles anders, aber von vorn.

Eigentlich hatte ich mir in Anbetracht meiner Vorstellungen und meines Budgets die Aurora 450 von Bernina ausgeguckt. Eine Kombimaschine von einer Firma, die schon immer für hohe Qualität und gute Ergebnisse steht. Der Stickrahmen sollte nicht zu klein sein, denn das war der Fehler, den viele Besitzer/innen am meisten bereuten. Mit der Zeit möchte man sich weiterentwickeln, hat neue Ideen und gerade ITH (in the hoop) Projekte brauchen oft viel Platz.

Im Nähpark in Cham angekommen, habe ich erst einmal mit großen Augen vor den Regalen gestanden, wie ein Kind an Weihnachten. Die Auswahl ist wirklich beeindruckend.

Zu meinem Favoriten wollte ich gern auch vergleichbare Maschinen sehen. Ich wurde bestens beraten. Es war WIRKLICH eine Beratung und kein Verkaufsgespräch, bei dem einem irgendwas aufgeschwatzt wird, hauptsache man lässt viel Geld da. Zudem hatte ich noch das Glück, an eine Mitarbeiterin geraten zu sein, die privat zuerst mit der Bernina genäht und gestickt hat und für letzteres nun auf eine andere Maschine umgestiegen ist. Und genau diese zeigte sie mir zuerst. Die Brother Innovis V3

Ein riesiges Gerät, das ich erstmal nur ehrfürchtig angeschaut, aber anfangs sicher nicht bedient habe. Eigentlich war es nicht im Budget, aber gucken kostet ja nichts. Wir haben verschiedenste Dinge ausprobiert, Fadenriss simuliert, bearbeitet, gestickt,... Am Ende war ich überzeugt, dass es DIE sein muss und keine andere.

Zwischendurch habe ich mir noch das riesige Angebot an Spezialfüßen, Garnen & Co. angesehen, um die Fülle der Eindrücke vor einer endgültigen Entscheidung zu verdauen. Noch einmal tief durchatmen und mein neuer Schatz durfte mit nach Hause fahren. Noch am selben Abend habe ich ein bisschen herumprobiert und inzwischen fast täglich gestickt. Und meine ToDo Liste wird nicht kürzer.


Solltet ihr kurz vor der Anschaffung einer neuen Maschine stehen, ein bestimmtes Zubehör oder Material suchen, ich kann euch den Nähpark nur wärmstens empfehlen. Und nein, dafür bekomme ich (leider) keine Provision. Sie bieten super Service, gute Qualität und die besten Preise. Auch nach dem Kauf haben sie ein offenes Ohr für ihre Kunden.

Mein erstes größeres Projekt war ein Pullover für meine Kröte. Da ich noch Anfänger bin, benutze ich neben den Dateien der Maschine am Liebsten Freebies. 
In dieser Woche gab es bei Janeas World einen megaputzigen Pinguin. Den musste ich einfach ausprobieren, denn schon fast zwei Jahre habe ich hier diesen Pinguinstoff liegen, ohne ihn je angeschnitten zu haben. Die perfekte Kombination zur gestickten Applikation. Der Schnitt ist die Nummer 34 aus der Ottobre kids 6/2009.

10/09/2014

Rums #41/14 - Life goes Zigzagular

Eigentlich wollte ich aus dem Rest meines Zigzag-Kissens die Julisocke Hedera aus dem Nadelspiel Sockenkalender stricken und hatte diese auch schon angenadelt. Obwohl die Streifen sich eher sanft abbilden, ging das Muster aber komplett unter. Ich habe hin und her überlegt und mich am Ende doch für das Ribbeln und einen Neustart entschieden.