8/17/2010

Auf den Schlips getreten

...ähm, wohl eher zur Schere gegriffen. Aber von vorn: Vor einiger Zeit habe ich von meinem Schwiegerdad eine Tüte mit ausrangierten Krawatten in die Hand gedrückt bekommen. Immer wieder bin ich darüber gestolpert und habe mich gefragt, was man wohl daraus machen könnte, so dass die schönen Stoffe wieder zur Geltung kommen. Was kann man aus einer Krawatte machen? Form und Stoffmenge lassen da nicht viel zu.

Am Wochenende habe ich dann zufällig einen Artikel gelesen, in dem aus alten Küchentüchern eine Patchwork-Decke genäht wurde. Patchwork! Natürlich! Die Frage ist nicht, was mache ich aus EINER Krawatte, sondern aus VIELEN. Geschwind den Nahttrenner geschnappt, gebügelt, Streifen geschnitten und wieder zusammen genäht und schon haben wir eine Krawatten-Tasche.
Dieses Projekt hat mir mal wieder den Werbeslogan eines japanischen Autoherstellers ins Gedächtnis gerufen. Man braucht eben nur die richtige Inspiration. Also wer überflüssige Stöffchen im Schrank und im Weg liegen hat, keine Scheu, nur her damit.

1 Kommentar:

  1. Das ist ja ne tolle Idee!
    Und das Täschchen ist wirklich hübsch geworden! Ich geh auch gleich mal nach Krawatten stöbern;-)

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