8/17/2012

Aufgebrezelt

Unser Sprößling geht mir seit Kurzem fremd. Ab und an wird die Milchbar links liegen gelassen, dafür wird sich quer durch die Obst- und Gemüseabteilung geschlabbert. Gurke, Zucchini, Kürbis, Apfel, Banane... Alles wird fröhlich angekaut und es landen tatsächlich auch schon Häppchen im Mini-Magen. Wir verfolgen da eine Eigenkreation gemischt aus konventionellem Brei - aber selbstgekocht - und baby led weaning. Kennt ihr den Kater aus Shrek? Genauso werden wir seitdem angeschaut, wenn wir etwas essen und sie nicht zumindest probieren kann.
Einer der Favoriten ist aber etwas, das man mit Sicherheit in keinem Beikostführer finden wird. Wir sitzen an einem sonnigen Sonntagmorgen in unserem Lieblings-Café, der Herr Papa wählt ein typisch bayerisches Frühstück inklusive Breze. Da schauen ihn diese beiden Kulleraugen riesengroß an. Ok, kann man ja mal versuchen. Salz ab, grabsch, schlabber, schleck! Die Geräusche und ihr Gesicht beim Anschlabbern der Breze waren einfach köstlich.
Und weil so viele neue Geschmäcker zu testen sehr anstrengend ist, gab es auch heute eine ausführliche Mittagspause, in welcher Frau Mama das passende Shirt zur ganzen Thematik gestalten konnte.

Zuerst wird das Motiv vorgemalt, auf Stoff übertragen, ausgeschnitten und im engen Zickzack appliziert. Hinterher noch schön bügeln - fertig!



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