2/13/2013

Eins

Es ist das Bitt're und das Süße und es läßt dich
federleicht und tränenschwer.
Liebe ist alles, Liebe ist mehr!
(Reinhard Mey)
Da war er also, der große Tag. Entgegengefiebert und gefürchtet zugleich. Ich habe mich wahnsinnig drauf gefreut, wie wild vorbereitet, Tränchen verdrückt, tief geseufzt und mein Baby noch einmal fest in den Arm genommen, bevor es keins mehr war. Das erste Jahr mit unserer Motte verging wie im Fluge, so viel ist passiert, haben wir erlebt und dennoch kommt es mir vor wie gestern, als ich dieses wirklich winzige Bündel zum ersten Mal im Arm hatte und es mich mit großen, wachen Augen anschaute.
Ein Leben ohne ist unvorstellbar, so anstrengend manche Nächte und Tage sein mögen. Auch wenn ich mit ein wenig Wehmut auf die vergangenen 12 Monate zurückblicke, jede Phase ist so spannend und die Motte kommuniziert immer mehr, kann immer mehr. Es macht so unheimlich Spaß, sie in ihrer Entwicklung zu beobachten, das möchte ich genausowenig missen.

Heute gab es nach dem Frühstück mit Geburtstagskuchen eine Miniparty im Indoorspielplatz mit ein paar Krabbelgruppenfreunden, mittags das erste Mal chinesisches Buffet mit Mama und Papa und danach einen entspannten Nachmittag. Die ganzen neuen Spielzeuge und Bücher wollen schließlich genau erforscht werden.
Samstag gab es noch mal Party mit der Verwandtschaft. Dafür sind Muffins und eine Charlotte entstanden. Wieder gab es tolle Geschenke. 
 Jetzt erholen wir uns erstmal vom Faschings-Geburtstags-Marathon und beseitigen die Spuren.

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