2/26/2014

Ich backs mir Runde 2 - Cheesecake

Bei Käsekuchen kann ich nicht nein sagen. Klar, dass ich da bei der zweiten Runde von Clarettis Ich backs mir mitmachen musste. Ich habe einige Rezepte gelesen, aber am Ende habe ich doch nur mein Lieblingsrezept etwas variiert. Mein Käsekuchen ohne Boden, diesmal mit Erdbeeren:
Ihr braucht:
1kg Quark
6 Eier
200g Zucker
2 Pck. Vanillepudding Pulver

Erdbeeren oder andere Beeren

Die Beeren habe ich mit einem Päckchen Vanillezucker püriert.
Die Eier werden getrennt, Eigelbe mit Quark, Puddingpulver und Zucker cremig gerührt. Eiweiß steif schlagen und unterheben.
Die Springform wird am Rand gefettet, so bricht der Kuchen beim Auskühlen nicht auf.
Nun habe ich einen Teil der Masse in die Form gegeben, mit etwa 2/3 des Beerenpürees marmoriert und den Rest der Quarkmasse darübergegeben. Obenauf kommt der Rest der Beeren.
Der Kuchen backt bei 180° Ober- und Unterhitze ca. 1 Stunde.
Guten Appetit!

Me made Mittwoch - 26. Februar 2014

Wer sich in den letzten Tagen gefragt hat, ob ich eigentlich auch noch nähe: JAAA!!! Und heute endlich mal wieder ganz egoistisch nur für mich. Ich habe eine ganze Weile überlegt, was es werden soll. Toni vom Milchmonster steht ganz weit oben auf meiner Wunschliste.
Aber dann kam mir ein Gewinnspiel dazwischen. Bei der lieben gretelies wurde unter anderem das Schnittmuster Anne von Mamu Design verlost. Und ich habe tatsächlich gewonnen! Juchu!
Somit war der Schnitt schon mal festgelegt. 
Für den Weihnachtskleid Sew Along hatte ich hier das graue Stoffungetüm liegen, dass nicht dem entsprach, was ich mir bei der Bestellung vorgestellt hatte. Aber für Anne kam er mir nun gerade recht. Meine erste Testversion ist eher schlicht geworden, ohne Taschen, ein etwas verkleinerter Rollkragen in meinem absoluten Lieblingsstoff, Glücksklee, und lila Bündchen. Das Longshirt sitzt perfekt un trägt sich super bequem, da werden in naher Zukunft weitere Exemplare von der Nadel hüpfen. Nun habe ich auch ein Geburtstagsoutfit für morgen.

2/16/2014

Frühlingsjäckchen Knit Along 2014

Der Stapel selbstgenähter Shirts und Kleider in meinem Schrank wächst immer weiter. Auch wenn das Wetter im Moment nicht gerade winterlich ist, wir leben nun mal nicht im ewigen Sommer und für kurze Ärmel bin ich viel zu sehr Frostbeule. Es wäre viel zu schade, deshalb die tollen Teilchen das halbe Jahr über in den Schrank zu sperren. 
Da hilft nur eins: Ein Strickjäckchen muss her. Am besten eins, das sich mit vielen anderen Stücken kombinieren lässt. Eigentlich stricke ich am liebsten kleinere Projekte, die an 1-2 Abenden fertig sind. Aber ich habe mich vor Kurzem in eine Jacke verliebt und nehme den bei me made mittwoch gestarteten Knit Along als Anlass und Motivation, tschakka!

Hier der grobe Zeitplan:

2. Februar 2014 - Inspirationsquellen, in Frage kommende Anleitungen und Garne

16. Februar  - Wahl des Strickmusters und des Materials, Maschenprobe und Passformüberlegungen

9. März  - Erster Zwischenstand - Stolz auf den Fortschritt, Schwierigkeiten und Lösungen

30. März - Zweiter Zwischenstand - Ermüdungserscheinungen, Passformmängel, die leidigen Ärmel und neue Motivation zur Zeitumstellung auf die Sommerzeit

20. April Finale: Große Modenschau der fertigen Jäckchen bei hoffentlich wunderbaren Frühlingswetter am Ostersonntag

Der Zeitraum ist für so eine Jacke realistisch gesteckt, selbst wenn sich das eine oder andere kleinere Strickstück dazwischen mögelt. Da meine Anleitung bereits feststeht, starte ich erst heute, direkt mit Punkt 2.

Die Wahl des Strickmusters und des Materials, Maschenprobe und Passformüberlegungen

In einer Strickgruppe bei Facebook bin ich schon Ende vergangenen Jahres auf die Ringeljacke Mon petit gilet rayé von Isabelle Milleret aufmerksam geworden. Ein schlichtes Garn kombiniert mit Farbverläufen:
Sie ist mir allerdings zu figurbetont geschnitten und der Halsausschnitt ist mir zu weit bzw. offen gestaltet. Die Jacke sollte schließlich zu verschiedenen Oberteilen und Kleidern passen, ohne unvorteilhaft aufzutragen. Im umfangreichen Archiv von Drops Design (insgesamt bei der Anleitungssuche sehr zu empfehlen) bin ich auf eine ähnliche Jacke gestoßen. Das Model 109-52, die klassische Norwegerjacke kommt dem sehr nahe.Der Plan ist, beide Anleitungen zu kombinieren und im Idealfall dann zu meiner Wunschjacke zu gelangen.
Inzwischen gibt es neben handgefärbten Strängen von vielen Firmen eine breite Palette verschiedener Farbverlaufsgarne. Den Zauberball von Schoppel habe ich schon lang angehimmelt, war mir aber unschlüssig über einen guten Verwendungszweck. Nun habe ich ihn. Kombiniert wird er mit Merino 150 von Lang Yarns in einem hellen Grauton.
Jetzt fehlt mir nur noch eine Maschenprobe. Davon bin ich sonst kein Fan, lasse sie gern aus. Aber wenn ich mir schon so viele Gedanken um ein Projekt mache, dann soll es am Ende wirklich funktionieren und das Ergebnis gut sitzen. Darum, ran an die Nadeln!

2/11/2014

Socks on a plane - eine Anleitung

Bei Instagram kamen viele Fragen auf, wie man zwei Socken auf einmal strickt und dann auch noch von der Spitze beginnend. Diese Form ist mein momentaner Favorit. Die Spitze sitzt so bei mir besser und ich bekomme außerdem die Fußlänge optimaler hin. 

Ich hatte hier schon über das Stricken zweier Socken auf einer Rundnadel berichtet. Gerade bei großen Größen laufe ich ständig Gefahr, dem 2. Socken Syndrom zum Opfer zu fallen. Mit dieser Technik aber habe ich zwei fertige Socken oder keine. Wenn ich Reste verwende, kann ich mir sicher sein, dass sie gleichmäßig für beide Teile reichen und bei Spiralsocken muss ich die Rapporte nicht mitzählen. Ich schummel allerdings etwas, denn ich stricke Spitze und Ferse mit einem Nadelspiel bzw. einem Teil davon. Als erstes sollte man wissen, wieviele Maschen man für die eigene Fußbreite benötigt. Es gibt verschiedene Tabellen im Internet, mit der Zeit sammelt man kostbare Erfahrungswerte. 
Ich trage Schuhgröße 42 und benutze am liebsten 3er Nadeln, je nach Wolle sind 48-50 Maschen für mich perfekt. Diese Gesamtmaschenzahl teilt man durch 4 und erhält den Maschenanschlag: 48:4=12

Aus den Zwischenräumen der angeschlagenen Maschen nimmt man nun Maschen auf eine weitere Nadel auf. Man kann dabei eine Häkelnadel zur Hilfe nehmen. Einfach in den Zwischenraum einstechen und den Arbeitsfaden durchziehen. 
Am Ende sollte man eine Masche weniger auf der Häkelnadel haben, als man angeschlagen hat. In meinem Fall sind das 11 Maschen. 


Diese neuen Maschen legt man jetzt auf eine Stricknadel aus dem Nadelspiel. Tadaaa, das kniffligste ist schon geschafft!


In der ersten Runde der Spitze strickt man die erste Nadel rechts. Bei der zweiten Nadel verdoppelt man die erst Masche, indem  man in den vorderen Faden und den hinteren Faden einsticht und erst dann die Masche von der linken Nadel schiebt. Die restlichen Maschen werden rechts gestrickt. So hat man auf beiden Nadel die gleiche Maschenzahl.

Ab hier gibt es zwei Varianten für die Spitze. A)ergonomisch, man erhält eine rechte und eine linke Socke oder B) zwei gleiche Socken.

A)ergonomische Spitze
Runde 1: bei beiden Nadeln erste Masche verdoppeln, rechts stricken, letzte Masche verdoppeln
Runde 2: bei Nadel 1 erste Masche verdoppeln, alle rechts - Nadel 2 alle rechts, letzte Masche 
                verdoppeln
Solang wiederholen, bis die gesamte Maschenzahl erreicht ist, hier 48.
-die rechte Socke strickt man dann genau spiegelverkehrt
Ein sehr gutes Video dazu gibt es hier.

B)zwei identische Socken
Runde 1: bei beiden Nadeln erste und letzte Masche verdoppeln
Runde 2: alle Maschen rechts stricken
Auch hier wiederholen, bis man die Gesamtanzahl erreicht hat.

Nach den Zunahmen stricke ich immer noch mindestens 4 Reihen glatt rechts, Bevor ich mit einem Muster beginne. Danach lege ich beide Socken auf eine Rundstricknadel. Dafür gilt folgende Reihenfolge zum Auffädeln:

-Nadel 1 von Socke 1
-Nadel 1 von Socke 2
eine kleine Seilschlaufe hängen lassen
-Nadel 2 von Socke 2
-Nadel 2 von Socke 1

Damit hat man beide Socken auf einer Nadel, schaut man auf die Vorderseite, so hat man links davon eine Seilschlaufe, rechts liegen beide Nadelspitzen. Hier beginnt jede Runde, was man sich zusätzlich markieren sollte.


In der selben Reihenfolge werden alle folgenden Runden bis zu Ferse gestrickt. Beide Vorderseiten, eine Seilschlaufe lassen und dann beide Rückseiten.

Die Fersen stricke ich wie gewohnt nacheinander mit zwei Nadeln des Nadelspiels, danach lege ich die Maschen wieder auf die Rundstricknadel und stricke beide Socken am Schaft gleichzeitig, zum Schluss noch die Bündchen und es wird locker abgekettet.

Am Anfang kann diese Technik zwar kniffelig sein, aber mit etwas Übung geht es wie von selbst.
Demnächst zeige ich Ringelsöckchen aus Resten, die ich genau so gestrickt habe.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Nachstricken. Bei Fragen, immer her damit!


Ich habe die Socken übrigens nach dem Muster Socks on a Plane weitergestrickt. Der Zopf an der Seite ist sehr chic und doch einfach gearbeitet.

2/07/2014

Der 365 Tage Quilt - Ende Januar

Aktuell fehlen mir noch die letzten sieben Tage. Aber ich habe auch noch den Stand Ende Januar nachzureichen:


2/06/2014

Grüne Forelle

Ein paar Socken im Broken Seed Stitch aus neon und dunkelgrünem Garn, beides war noch in meinem Vorrat. Das Schuppenmuster in Verbindung mit den Farben hat mich sofort an Forellen erinnert.

2/05/2014

Nadelspiel Sockenkalender Jänner - Caterpillar

Jeden Monat wird es ein anderes Paar Socken zum Mitstricken geben bei der lieben elizzza von nadelspiel. In ausführlichen Videos erklärt sie dabei Schritt für Schritt das Muster von Anfang bis Ende. Überhaupt kann ich jedem, der gerade anfängt oder seine Kenntnisse wieder auffrischen will, ihre Videos ums Stricken und Häkeln.
Meine Januarpärchen ist in einem Raupengrün entstanden - passend zum Muster ;-)




2/03/2014

Der 365 Tage Quilt

Nicht nur Häkelfreunde kommen 2014 in Sachen Langzeitprojekt auf ihre Kosten. Das Königskind hat zu einer tollen Nähaktion aufgerufen. Jeden Tag bzw. wöchentlich nehme man sich ein Stück von dem Stoff, der gerade verarbeitet wurde bzw. am Nähplatz ganz oben liegt. Alternativ plündert man die Restekiste. So entsteht Tag für Tag ein Quilt. Alle Teilnehmer sind gesammelt bei Pinterest zu bewundern.
Weil es nicht mein einziges Langzeitprojekt ist (u.a. auch noch ein angefangener Hexagon-Quilt wartet), sind meine Quadrate mit 5cm Zuschnitt relativ klein, sie sollen am Ende nur eine Kissenhülle ergeben.

Momentan bin ich ziemlich im Strickfieber, so wird oft die Restekiste herhalten müssen. Wenn ich mir ansehe, wie voll sie schon wieder ist, wird ihr das nicht schaden.
Hier der Stand vom 19. Januar:

2/02/2014

Crochet Mood Blanket 2014 - Januar

Der erste Monat ist vollständig und gefällt mir richtig gut. Ich habe bereits die meisten Quadrate miteinander verbunden. Ich möchte am Ende nicht mit der Reihenfolge durcheinander kommen, sie lassen sich so besser lagern und ich kenne mich, zusammen nähen ist nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung. Am Ende 360 Stück auf einen Schlag zu verbinden wäre keine große Freude. So habe ich meine Randfarbe schon fast aufgebraucht.