6/05/2016

Jahresdecke 2016 - Stand Ende Mai

Es ist Zeit für einen neuen Zwischenstand der Jahresdecke 2016, bevor sie in die Sommerpause geht. 
Im Monat Mai habe ich mir erneut eine für mich neue Technik herausgepickt, die viele schöne Möglichkeiten bietet, sie zu verwenden: Die Dresden Plate - Dresdner Platte. Schon allein wegen des Namens musste sie auf meine ToDo Liste.

Mit der Grundtechnik entstehen blumenförmige Blöcke, die man nicht nur für einen Quilt, sondern auch für Kissen oder Tischsets benutzen kann. Es gibt extra Lineale im Handel, aber auch zahlreiche gratis Vorlagen im Internet. Ich habe nach reiflicher Überlegung über die Größe die Vorlagen in 5'' für eine sechzehnteilige Blume von Quiltmaker verwendet.


Nachdem man 16 Teile nach der Vorlage ausgeschnitten hat, werden sie mit einer Nahtzugabe vin 1/4'' (das ist bei mir ein halbes Füßchen) an der oberen Kante rechts auf rechts gefalten und abgesteppt. Anschließend wird die Naht in die Mitte gelegt und kräftig gebügelt.


So entstehen 16 kleine Krawatten, die an den langen Seiten rechts auf rechts eins nach dem anderen aneinander genäht werden, bis der Kreis geschlossen ist.


Im Anschluss muss man nur noch einen Kreis für die Mitte zuschneiden, mit Hilfe einer Pappschablone wird die Nahtzugabe umgebügelt. Nun kann man die Blume auf den Block legen und an der Außenkante knappkantig feststeppen, ebenso den Kreis für die Blumenmitte.




Für meinen Christmas Chevron Quilt warten inzwischen alle Querstreifen fertig darauf, gebügelt und miteinander verbunden zu werden. Für die Rückseite werde ich grünen Teddyplüsch verwenden. Ihr findet die Linkparty zur Jahresdecke 2016 wie immer bei herzensüß und die nächste dann nach der Sommerpause.

6/02/2016

RUMS #22/16 - Sommerrock o'summer

Beim Probenähen für Lena von Berlinerie sind unglaublich viele, wundervolle Sommerröcke aus Jersey entstanden. Auch ich habe gleich mehrere Exemplare für mich gemacht, weil der Schnitt so toll und zackig genäht ist. Zwei davon möchte ich euch am heutigen RUMStag zeigen.
 

Den Anfang machte mein Schwalbenröckchen. Der Schnitt enthält die Varianten schmaler und hoher Bund, letztere habe ich gewählt. So ist das Schokobäuchlein gut getarnt ;) Somit wäre er außerdem mit Babybauch tragbar oder man klappt den Bund nach Belieben herunter.


 Die Anleitung ist super geschrieben, der Schnitt denkbar einfach und so ist der Rock nach nicht einmal einer Stunde von der Nadel gehüpft. Er ist sehr bequem und absolut alltagstauglich. Gerade der einfache Schnitt bietet viel Raum für Variationen und Verzierungen, wie man beim Stöbern durch die Probenäh-Ergebnisse sehen kann.


Der zweite Rock war ein kleines Experiment. Ich habe einen weichfallenden, kaum dehnbaren Karostoff benutzt und den Bund durch ein Bündchen ersetzt. 


Dieser Rock sitzt genauso gut und schwingt wunderbar bei jeder Bewegung mit. Er ist recht schlicht, wodurch ich ihn super mit bunten Sommertops oder Blusen kombinieren kann.



Die liebe Sandra von SanYvis Nähwelt hat außerdem noch eine gratis Anleitung für Taschen geschrieben, die ich unbedingt noch ausprobieren möchte. Das Ebook zum Sommerrock o'summer findet ihr auf Dawanda oder (auch als Papierschnitt) bei Makerist.